Jetzt abstimmen für das Publikumsvoting
Hier vergebt ihr eure Stimme für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises. Knapp 500 Projekte aus ganz Deutschland stellen sich vor, und jedes von ihnen wurde bereits von einem Engagementpreis ausgezeichnet. Schaut euch um, entdeckt, was Menschen in ihrer Nachbarschaft, ihrem Verein oder ihrer Stadt bewegen, und gebt dem Projekt eure Stimme, das euch überzeugt. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält den Publikumspreis mit 10.000 Euro und einem professionellen Imagefilm, auch die Plätze zwei und drei werden mit 7.500 und 5.000 Euro ausgezeichnet. Abstimmen könnt ihr bis zum 29 Oktober 17:59 Uhr.
Mehr zum Publikumspreis und zum Ablauf der Abstimmung
Quinoa Bildung gGmbH mit dem Projekt "Rhythm and Respect"
- Ansprechpartner:in: Leonie Steinmetz
- Organisation: Quinoa Bildung gGmbH
- Themen: Bildung, Demokratie und Partizipation, Integration und Diskriminierung, Kultur und Musik
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen
- Ort: Berlin
Ich dachte nie, dass ich bei so einem Song vor der Kamera mitmachen kann. Aber dann stand ich da mit dem Mikro – und Leute, ich hab gerappt! Das hätte ich nie von mir gedacht. Das hat mir gezeigt, dass ich alles kann und mir viel mehr zutrauen kann. So etwas gibt es nicht an jeder Schule. Schülerin Rawan der Quinoa-Schule, Teilnehmerin des RAP-Projekts
Das RAP-Projekt der Quinoa-Schule stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt, Respekt und demokratische Teilhabe durch Musik. Jugendliche der 7. Klassen setzen sich mit Themen auseinander, die ihren Alltag prägen – darunter Rassismus, Diskriminierung, Gewalt, Krieg, Freundschaft und Zusammenhalt. Gemeinsam mit Musikpädagog:innen und Schulsozialarbeiter:innen reflektieren sie Rap-Texte kritisch und entwickeln eigene Songs und Musikvideos. Das Besondere: Die Jugendlichen bestimmen die Inhalte selbst und finden über Rap eine Stimme für ihre Erfahrungen, Sorgen und Hoffnungen. So erleben sie, dass ihre Perspektiven gehört werden und gesellschaftlich relevant sind. Statt Konflikte destruktiv auszutragen, lernen sie, Gefühle und Meinungen kreativ auszudrücken, Verantwortung zu übernehmen und unterschiedliche Sichtweisen zu respektieren. Das Projekt richtet sich an Schüler:innen aus kulturell vielfältigen und häufig sozial benachteiligten Lebenslagen. Es schafft einen niedrigschwelligen Zugang zu Friedensbildung, Medienkompetenz und sozialem Lernen, weil Rap unmittelbar an die Lebenswelt der Jugendlichen anknüpft. Durch die gemeinsame kreative Arbeit werden Selbstvertrauen, Empathie und Teamgeist gestärkt. Die Wirkung reicht dabei über die Teilnehmenden hinaus in die Schulgemeinschaft, die Familien und das soziale Umfeld hinein. Das RAP-Projekt zeigt, wie junge Menschen mit Kreativität und Engagement Brücken bauen und ein respektvolles Miteinander in ihrem Umfeld ermöglichen.