Jetzt abstimmen für das Publikumsvoting
Hier vergebt ihr eure Stimme für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises. Knapp 500 Projekte aus ganz Deutschland stellen sich vor, und jedes von ihnen wurde bereits von einem Engagementpreis ausgezeichnet. Schaut euch um, entdeckt, was Menschen in ihrer Nachbarschaft, ihrem Verein oder ihrer Stadt bewegen, und gebt dem Projekt eure Stimme, das euch überzeugt. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält den Publikumspreis mit 10.000 Euro und einem professionellen Imagefilm, auch die Plätze zwei und drei werden mit 7.500 und 5.000 Euro ausgezeichnet. Abstimmen könnt ihr bis zum 29 Oktober 17:59 Uhr.
Mehr zum Publikumspreis und zum Ablauf der Abstimmung
Stefan Bauerfeind
- Ansprechpartner:in: Stefan Bauerfeind
- Organisation: Stefan Bauerfeind
- Themen: Inklusion, Soziales
- Zielgruppen: Menschen mit Behinderungen
- Ort: Neunkirchen am Brand
"Ich habe früh erkannt: Für mein eigenes Kind erreiche ich am meisten, wenn ich mich nicht nur für seine Rechte einsetze, sondern die Bedingungen für alle verbessere. Teilhabe darf kein Glücksfall sein. Aus der Verantwortung für meinen Sohn ist Verantwortung für viele geworden. Solange Menschen von Teilhabe ausgeschlossen werden, werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass sich das verändert."
Seit 25 Jahren engagiert sich Stefan Bauerfeind ehrenamtlich für die Interessen von Autistinnen und Autisten und ihrer Familien. Als Vorsitzender von autismus Bayern e. V., langjähriger Vorsitzender von Autismus Mittelfranken e. V., Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Autismus-Kompetenzzentrums Mittelfranken, Vorstandsmitglied der LAG Selbsthilfe Bayern und Mitglied des Bayerischen Behindertenrats gestaltet er aktiv mit. Er berät Familien, vernetzt Politik, Fachwelt und Selbsthilfe, entwickelt gemeinsam mit Ministerien, Bezirken, Leistungsträgern und Fachkräften Lösungen für mehr Teilhabe. Vier Jahre lang leitete er die Projektgruppe Angehörige zur Entwicklung der Bayerischen Autismusstrategie. Die Umsetzung der Strategie in Mittelfranken begleitet er bis heute. Sein Engagement reagiert auf die nach wie vor bestehenden Hürden, mit denen viele konfrontiert sind: fehlende Teilhabe, unzureichende Unterstützungsangebote und Fachkräftemangel. Besonders Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf werden dabei häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Mit Diplomatie, strategischem Weitblick und Ausdauer bringt er unterschiedliche Interessen zusammen und entwickelt gemeinsam mit allen Beteiligten tragfähige Lösungen. Grundlage dafür ist nicht nur seine fachliche Erfahrung, sondern auch seine persönliche Lebensrealität als Vater eines autistischen Sohnes mit hohem Unterstützungsbedarf.