Die Superhelfer

Die Superhelfer
  • Ansprechpartner:in:  Ulli Piel-Schilling
  • Organisation:  DRK Kreisverband Koblenz e.V.
  • Themen:  Bildung, Engagement für Engagement, Gesundheit, Unfall- und Rettungswesen
  • Zielgruppen:  Kinder und Jugendliche
  • Ort:  Koblenz
Nominiert von: Zukunftspreis Heimat

Jede und jeder kann helfen im Rahmen seiner Möglichkeiten. Wir nehmen bildlich gesprochen Kinder an die Hand und befähigen sie Erste Hilfe zu leisten, damit Hemmungen oder Zurückhaltung im Erwachsenenalter, Erste Hilfe in Notsituationen zu leisten, gar nicht erst entstehen. Durch engagiertere Laienreanimation könnten jährlich viel mehr Leben gerettet werden.

Ulli Piel-Schilling

Mit dem Projekt werden Kinder in KITAs und Grundschulen kostenfrei spielerisch an die Themen der Ersten Hilfe (Verbände, Notruf, Körperwissen, Hygiene) herangeführt und zu kleinen Superhelfern gemacht. Jede/r kann helfen im Rahmen seiner Möglichkeiten und oft sind Kinder, die einzigen, die in Notsituationen zugegen sind. In diesem Alter behalten Kinder am besten das Gelernte. Das DRK hofft, dass dadurch Hemmungen oder Zurückhaltung im Erwachsenenalter zu helfen, gar nicht erst entstehen. Thema: Mehr Leben jährlich retten durch Laienreanimation. Die Kinder erarbeiten gemeinsam mit der Superhelfer-Expertin die Themen, üben aneinander und erhalten am Ende eines jeden 90-minütigen Moduls ein Sammelarmband und ein Bestandteil einer Superhelfer-Ausrüstung wie z.B. ein Este-Hilfe-Köfferchen, das auch eine Brotdose sein kann oder ein Geldbeutel mit einer Notrufkarte mit den 5 W-Fragen und einem Feld seinen Namen und die Nummer der Eltern einzutragen. Regelmäßig einmal im Schuljahr in den Grundschulen respektive zu den Vorschulkindern in den KITAs kommen die Superhelfer-Experten in die Klassen, die Lehrerschaft ist entlastet und unterrichten die Superhelfer-Module. Die Grundschulen verstehen Erste Hilfe als Teil ihres Bildungsauftrages haben aber nicht die Kapazität, dies auch noch zu unterrichten. Sie sind dankbar, dass das DRK dies kostenfrei übernimmt und in die Schulen kommt. Die Superhelfer-Kids erkennen sich selbst im Bus z.B. an den Armreifen. Ein Zweitklässler, der gerade das Notruf-Modul absolviert hatte, war kurze Zeit später alleine mit seiner Mutter in der Wohnung, als diese einen Schlaganfall erlitt. Er rannte nicht hilflos durch die Wohnung, sondern erinnerte sich an das Gelernte, wählte die 112, wuchs über sich hinaus und rettete seine Mutter damit letztendlich.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025