Zeichen gegen Mobbing e.V.

Zeichen gegen Mobbing e.V.
  • Ansprechpartner:in:  Marek Fink
  • Organisation:  Zeichen gegen Mobbing e. V.
  • Themen:  Bildung, Demokratie und Partizipation, Engagement für Engagement, Gesundheit, Soziales, Integration und Diskriminierung
  • Zielgruppen:  Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen
  • Ort:  Gronau (Leine)

Ich weiß, wie es ist, jeden Morgen mit Angst zur Schule zu gehen – und niemanden zu haben, der einen wirklich sieht. Heute bin ich Teil eines Teams, das genau das verändert: Wir begegnen Kindern auf Augenhöhe, stärken sie von innen heraus – und zeigen, dass echte Veränderung möglich ist, wenn wir gemeinsam handeln.

Marek Fink

Zeichen gegen Mobbing e. V. setzt sich für mobbingfreie Schulen und ein respektvolles Miteinander ein – dort, wo Mobbing tatsächlich geschieht: in der Klassengemeinschaft. Mit einem innovativen, fünfstufigen Präventionsprojekt befähigt der Verein Schüler:innen der Klassen 3 bis 10, Verantwortung für ihr Zusammenleben zu übernehmen und selbst aktiv gegen Mobbing einzutreten. Im Mittelpunkt steht der Dialog auf Augenhöhe. Anonyme Umfragen, interaktive Workshops und individuelle Situationsanalysen ermöglichen es den Klassen, eigene Lösungen zu entwickeln – bedarfsorientiert, partizipativ und nachhaltig. Was das Engagement besonders macht: Junge Ehrenamtliche führen die Projekte durch – viele von ihnen mit eigener Mobbingerfahrung. Ihre Authentizität eröffnet einen emotionalen Zugang, wirkt präventiv und stärkt die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden. Eltern und Lehrkräfte werden aktiv einbezogen, um das gesamte System handlungsfähig zu machen – nicht nur punktuell, sondern langfristig. In akuten Mobbingsituationen steht der Verein Betroffenen beratend zur Seite – empathisch, lösungsorientiert und so lange, bis sich die Situation verbessert hat. Die Arbeit verbindet wissenschaftlich fundierte Methoden, digitale Tools und persönliche Erfahrungen zu einem wirkungsvollen Gesamtansatz. Das Engagement schließt eine Versorgungslücke, die weder durch schulische Strukturen noch durch bestehende Angebote abgedeckt wird – und leistet damit einen Beitrag zu mentaler Gesundheit, Bildungsgerechtigkeit und Demokratiebildung.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025