Circus Schnick-Schnack e.V.
- Ansprechpartner:in: Luisa Jost
- Organisation: Circus Schnick-Schnack e.V.
- Themen: Bildung, Demokratie und Partizipation, Geschlechtergerechtigkeit, Gesundheit, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Kultur und Musik, Soziales, Sport und Bewegung, Wohnen und Nachbarschaft
- Zielgruppen: Ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, LGBTQI+, Sonstige
- Ort: Herne
Wir schaffen einen Ort ohne Barrieren, an dem Menschen aus dem Stadtteil zusammenkommen, sich begegnen und gemeinsam etwas bewegen können. Es geht uns darum, dass jede*r sich gesehen fühlt und die Chance bekommt, sich mit den eigenen Stärken einzubringen.
Der Circus Schnick-Schnack e.V. ist seit 1996 in Herne aktiv und setzt sich für kulturelle Bildung, soziale Teilhabe und ein solidarisches Miteinander ein. Mit der neuen Zeltstadt im Stadtteil Horsthausen entsteht ein lebendiger Treffpunkt für den Stadtteil: ein inklusives Zentrum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Gestalten. Gemeinsam mit den Anwohner:innen und den Ehrenamtlichen entwickelt sich hier ein Ort, an dem Menschen verschiedener Generationen zusammenkommen um einen Kultur- und Sozialraum mitten im Quartier zu schaffen. Das Engagement des Vereins reagiert auf die Herausforderungen des Stadtteils: fehlende Begegnungsräume, hohe Kinderarmut, geringe Beteiligung am gesellschaftlichen Leben und wachsende soziale Spannungen. Mit Zirkus- und Kulturpädagogik, regelmäßigen Angeboten wie offenen Zirkustreffen, Quartiersfrühstücken oder kulturellen Veranstaltungen schafft der Verein niedrigschwellige Zugänge – für Kinder, Jugendliche, Familien und Senior:innen. In enger Zusammenarbeit mit Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen konnten bereits über 18.000 junge Menschen erreicht und gestärkt werden. Was den Circus Schnick-Schnack besonders macht, ist die Verbindung von Kreativität, Gemeinschaft und sozialem Engagement in einem mobilen, wandelbaren Raum. Die Zelte bieten nicht nur Platz für Shows und Workshops, sondern auch für Mitgestaltung und Ehrenamt. Die Atmosphäre bleibt dabei familiär trotz professioneller Strukturen. Durch die enge Vernetzung im Stadtteil wächst der „VerbindungsRaum“ stetig weiter und macht kulturelle Bildung zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens im Quartier.