Sprach- und Kulturdolmetscher:Innen

Sprach- und Kulturdolmetscher:Innen
Foto: Ann-Christin Meyer
  • Ansprechpartner:in:  Ann-Christin Meyer
  • Organisation:  IN VIA Hamburg e.V.
  • Themen:  Bildung, Gesundheit, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Soziales
  • Zielgruppen:  Ältere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen
  • Ort:  Hamburg

„Wir schaffen Verständigung – nicht nur sprachlich, sondern auch menschlich. Das ist es, was dieses Engagement so sinnvoll macht.“

Ann-Christin Meyer

Das Projekt „Sprach- und Kulturdolmetscher:innen“ hilft sowohl Menschen mit geringen Deutschkenntnissen als auch Institutionen und Einrichtungen im Bezirk Hamburg-Harburg, Sprachbarrieren im Alltag zu überwinden. Die ehrenamtlichen Dolmetscher:innen übersetzen bei Behördenterminen, Arztterminen, bei Kita-, Schul- oder sonstigen Beratungsgesprächen. Dabei leisten sie nicht nur einen Sprachtransfer, sondern auch kultursensible Vermittlungsarbeit und ermöglichen so eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, insbesondere in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Soziales und Behörden. Gleichzeitig schafft das Projekt eine sinnstiftende Engagementmöglichkeit für mehrsprachige Freiwillige und stärkt damit gesellschaftliches Engagement. Durch regelmäßige Teamtreffen, eine Dolmetscherschulung zu Beginn des Ehrenamts und individuelle Begleitung fördern wir die Qualität des Engagements und den Zusammenhalt im Team. Langfristig trägt das Projekt dazu bei, Chancengleichheit zu fördern, gegenseitiges Verständnis zu stärken und soziale Teilhabe unabhängig von sprachlichen Hürden zu ermöglichen. Besonders hervorzuheben ist, dass der Dolmetscherdienst für Klient:innen und anfragende Stellen kostenfrei ist. Dadurch wird das Angebot noch niedrigschwelliger und überwindet Hürden wie die Inanspruchnahme kostenpflichtiger, vereidigter Dolmetscher:innen. Zugleich entlastet das Projekt Familienangehörige und/oder Bekannte – etwa Kinder –, die sonst häufig zum Dolmetschen mitgebracht werden würden.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025