Schwimm-Fit
- Ansprechpartner:in: Björn Flick
- Organisation: Wäller Helfen e.V.
- Themen: Bildung, Gesundheit, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Sport und Bewegung
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen
- Ort: Oberroßbach
„Wir wollen, dass jedes Kind im Westerwald sicher schwimmen kann – ganz egal, woher es kommt oder wie viel Geld die Familie hat. Schwimmen rettet Leben, gibt Selbstvertrauen und sollte kein Luxus sein, sondern selbstverständlich.“
Wäller Helfen – Aktion „Schwimm Fit“ Mit der Aktion „Schwimm Fit“ setzt sich der Verein Wäller Helfen e. V. gezielt für die Schwimmförderung von Kindern und Jugendlichen im Westerwald ein – ein Engagement, das der zunehmenden Schwimmunfähigkeit junger Menschen entgegenwirkt. Durch kostenfreie oder stark vergünstigte Schwimmkurse, gezielte Fördermaßnahmen und enge Kooperationen mit regionalen Schwimmbädern, DLRG-Ortsgruppen und Schulen schafft der Verein einen niederschwelligen Zugang zu dieser lebenswichtigen Fähigkeit – unabhängig vom sozialen oder finanziellen Hintergrund der Familien. Im Rahmen des Projekts werden sowohl Anfängerkurse zur Wassergewöhnung als auch Schwimmkurse zur Erlangung des Seepferdchens oder Jugendschwimmabzeichens angeboten. Darüber hinaus organisiert Wäller Helfen thematische Aktionswochen, Schwimmtage und Ferienprogramme, die nicht nur Schwimmkompetenz fördern, sondern auch das Selbstvertrauen und die Gesundheit der Teilnehmenden stärken. Ziel ist es, dem alarmierenden Trend entgegenzuwirken, dass immer mehr Kinder nicht schwimmen können – eine Entwicklung, die durch die pandemiebedingte Schließung vieler Bäder zusätzlich verschärft wurde. Gleichzeitig werden Eltern durch die organisatorische und finanzielle Entlastung aktiv unterstützt. Die Aktion richtet sich insbesondere an Kinder aus einkommensschwachen Familien, Kinder mit Fluchthintergrund oder jene, die durch das Raster regulärer Schwimmangebote fallen. Das Projekt ist besonders innovativ, weil es nicht nur an festen Standorten, sondern auch mobil mit unterstützenden Fahrdiensten arbeitet, sodass auch Kinder aus ländlichen Gemeinden erreicht werden. Das Engagement schafft durch gezielte Aufklärung in Kitas, Schulen und auf Social Media eine hohe Sichtbarkeit für das Thema.