TeamUp
- Ansprechpartner:in: Jan Grönewald
- Organisation: War Child Deutschland gGmbH
- Themen: Gesundheit, Soziales, Sport und Bewegung
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund
- Ort: Hamburg
Du kannst ein Kind aus dem Krieg holen. Aber wie holst du den Krieg aus dem Kind? Unsere klare Antwort: Mit Spielen, mit Wissenschaft und vor allem ganz viel Engagement & Liebe unserer tollen ehrenamtlichen TeamUp-Moderator:innen!
War Child Deutschland engagiert sich mit dem Programm TeamUp für Kinder und Jugendliche mit Fluchtgeschichte (6-18 Jahre), die in Unterkünften in Hamburg und Berlin leben. Viele von ihnen sind stark belastet – durch Krieg, Flucht und das Ankommen in einem neuen, oft herausfordernden Alltag. TeamUp bietet diesen Kindern einen sicheren Raum, um Emotionen wie Angst, Wut oder Überforderung zu verarbeiten – durch Bewegung, Spiel und feste Routinen. Einmal pro Woche führen geschulte Ehrenamtliche von War Child strukturierte TeamUp-Sessions in den Unterkünften durch. Zuvor werden sie in einem zweitägigen Workshop auf die Methode und den Umgang mit traumatisierten Kindern vorbereitet. Dabei begleitet War Child die Ehrenamtlichen eng, um sie und die Kinder bestmöglich zu unterstützen. Die Sessions folgen einem festen Ablauf (Anfang–Mitte–Ende) und der Step-in-Step-out-Methode, die Sicherheit und Selbstwirksamkeit fördern. Jede Aktivität behandelt ein psychosoziales Thema – etwa Mobbing, Angst oder Freundschaft – und ist altersgerecht sowie nonverbal. So können alle Kinder teilnehmen, unabhängig von Sprache oder Herkunft. Die Wirkung ist wissenschaftlich belegt: TeamUp verbessert das mentale Wohlbefinden, stärkt Resilienz und den sozialen Zusammenhalt. Kinder fühlen sich wohler, zeigen mehr Vertrauen in sich selbst und gehen positiver in die Schule. Die Ehrenamtlichen erkennen frühzeitig Unterstützungsbedarf und können gezielt weitervermitteln. Das Engagement ist innovativ, weil es wissenschaftlich geprüfte psychosoziale Unterstützung dorthin bringt, wo sie dringend gebraucht wird – mitten in den Alltag geflüchteter Kinder. Die Methode ist niedrigschwellig, nachhaltig und wirksam.